Stand-up-Paddling - SUPen aber richtig

Veröffent­licht in: Niederrhein Magazin Kempen Kompakt KK, September 2023

Eines vorneweg: Der SUP-Einsteigerkurs macht nicht nur für echte Neulinge auf einem Stand up Paddel Board Sinn. Auch SUPer, die schon erste Erfahrungen auf einem Brett gesammelt haben, lernen viele wichtige, neue Dinge. Oder haben Sie gewusst, wie man nach einem Sturz ins Wasser wieder sicher und leicht aufs Board aufsteigt? Oder was „Windkraft vor Muskelkraft“ auf einem Gewässer bedeutet? Am besten lässt man sich all dies von einer Expertin, wie Katharina Grafer, erklären. Sie ist eine Frau der ersten SUP-Stunden. Seit über zehn Jahren steht die wassersportbegeisterte Kempenerin schon auf Stand up Paddel Boards und ist ausgebildete SUP-Trainerin. SUP-Einsteigerkurse bietet sie unter anderem für neue Mitglieder des SSCK Kempen auf dem Königshütte-See an. Nachfolgend einige Elemente ihres Kurses exklusiv für die KK-Leser.


 

Welches SUP ist für mich das Richtige?

Es gibt kleine Kniffe und Tricks, die man kennen sollte. Auch aus Sicherheits-Aspekten. Dann macht es mehr Spaß, wenn man weiß, wie es geht“, so Katharina. Ein SUP-Einsteigerkurs, der rund eineinhalb Stunden dauert, fängt auf dem Trockenen an. Zunächst wird die Hardware erklärt: das Board und Paddel. Wie groß das SUP-Board sein sollte, hängt von Größe und Gewicht ab. Generell gilt: je größer und breiter, desto stabiler und weniger wackelig sind die Bretter. Ein häufiger Anfängerfehler ist der Kauf eines zu kleinen Brettes. Kleine, leichte Bretter sind zu instabil. Angebote bei Discountern sind häufig Bretter für Kinder und Jugendliche. Beim Kauf also auf ein großes Allroundbrett achten, die es schon für 300 bis 400 Euro gibt. Wichtig ist beim Aufbau des Brettes, die Finne nicht zu vergessen. Diese ist für eine ruhige Laufrichtung und Stabilität unverzichtbar. Die Finne muss hinten (!) am Brett angebracht sein. Ganz wichtig ist, dass man genug Luft im SUP hat. Immer so viel Aufpumpen, wie empfohlen. Die Richtwerte findet man am Ventil. Lagern sollte man ein Brett nie in der Sonne und immer etwas Luft rauslassen, sonst könnte es platzen. Letztes Tool ist das Paddel. Bei allen Boards ist ein Paddel dabei. Die Standardpaddel sind allerdings schwer und oft minderwertig. Wer Spaß am SUPen hat, sollte sich als zweiten Schritt ein besseres Paddel kaufen das leichter ist, zum Beispiel mit einem Carbonstil.

Wie und wo steht man richtig, wie hält man das Paddel?

Das Paddel hält man richtig, wenn man das obere Ende mit ausgestrecktem Arm über dem Kopf hat. Die andere Hand umfasst das Paddel in der Mitte, so dass die Arme mit dem Paddel nun quasi ein Dreieck bilden. Die obere Hand muss oben auf den Griff liegen! Das Paddel wird mit ausgestreckten Armen dann im Wasser möglichst weit vorne eingestochen und man zieht es bis zu den Füßen. Das reicht. Am effektivsten ist ein regelmäßiger Wechsel, mal links und mal rechts. Und wo stehen die Füße optimal auf dem Board? Der perfekte Stand ist mittig auf dem Board, links und rechts vom Tragegriff. Mindestens sollte man hüftbreit stehen. Je breiter man steht, desto stabiler ist die Haltung. Die Ausfahrt auf dem Waser sollte man knieend beginnen. Dabei nimmt man das Paddel kürzer.

Drei komplette SUP-Berichte zum Download

Was es noch alles rund ums SUPen zu wissen gibt, erfährt man im ganzen Artikel, den man nachfolgend als PDF-Dokument downloaden kann. Neben dem Artikel "SUPen aber richtig", erschien im Sommer 2023 noch ein weiterer Artikel zur Trendsportart Stand up paddeling. Auch diesen Artikel "SUP SUP Hurra" kann man hier als PDF downloaden. Ebenfalls hier als Download erhältlich ein Artikel zu einem "SUP-Yogakurs" an der Blauen Lagune bei Wachtendonk. 

Bericht "SUP-Grundkurs - auf das muss man achten" als PDF:  SUPen - aber richtig!

Bericht"Trendsport SUP" als PDF:  SUP SUP Hurra

• Bericht "Yogakurs auf SUP-Board" als PDF:  Steh auf wenn Du paddeln willst

Text + Fotos: Uli Geub / redkom ©

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